Wer PV-Anlage und Wallbox kombiniert, lädt das E-Auto praktisch zum Selbstkostenpreis. So funktioniert PV-Überschuss-Laden.
PV-Installation Schweiz bietet unabhängige Schweizer Solar-Informationen. Dieser Beitrag ist Teil unserer Wissensreihe zu Photovoltaik, Förderung und Wirtschaftlichkeit.
Eine moderne Wallbox mit PV-Überschuss-Steuerung erkennt, wenn Ihre Solaranlage mehr produziert, als das Haus gerade verbraucht. Diesen Überschuss leitet sie automatisch ins E-Auto.
1. PV-Anlage mit Smart-Meter am Hausanschluss. 2. Wallbox mit PV-Überschuss-Funktion (z.B. KEBA P30 c-series, ABL eMH3, Easee Home, Zaptec Pro — alle 11–22 kW). 3. Einphasiges oder dreiphasiges Laden — moderne Wallboxen können dynamisch zwischen 1 und 3 Phasen umschalten und so bereits ab 1.4 kW Überschuss laden.
Bei 15'000 km / Jahr und 17 kWh / 100 km verbraucht ein E-Auto ca. 2'550 kWh Strom. Mit PV-Überschuss-Laden 60 % davon = 1'530 kWh à 8 Rp Opportunitätskosten (statt 32 Rp Netzbezug) — Sparen Sie CHF 367 / Jahr gegenüber Netz-Laden, oder CHF 760 / Jahr gegenüber Benzin (1 l 7.5 km, CHF 1.85/l = CHF 365 / 1'000 km × 15 = CHF 5'480 Benzin vs CHF 122 PV-Strom).
Wichtig: wenn auch noch eine Wärmepumpe läuft, brauchen Sie ein Energiemanager-System, das die Prioritäten regelt. Sonst überlastet der gleichzeitige Betrieb möglicherweise den Hausanschluss.
Die Investition in eine Wallbox ist in der Schweiz zu 100 % als werterhaltend abziehbar (Liegenschaftsunterhalt), wenn sie fest am Haus montiert ist.
Anlagengrösse, KLEIV-Förderung, Eigenverbrauch und Amortisation für Ihr Objekt — schriftlich, ohne Anruf-Drücker.